Wie war das noch mal mit der Lunge?


Ihre Funktion liegt in der Aufnahme von Umgebungsluft und daraus resultierendem passivem Gasaustausch mit dem Blutkreislauf.

 

Die rechte Lunge teilt sich in drei, die linke in zwei Lappen, welche wiederum in mehrere Segmente gegliedert sind.

Ihr Gewebe ist elastisch und wird durch Unterdruck zwischen Brustraum und Lunge wird hier einem Lungenkollaps (Pneumothorax) vorgebeugt.

 

Die Bronchien sind einerseits einem luftleitenden Röhrensystem gleichkommend, welche Luft in kleine Bläschen leitet, die als Alveolen bezeichnet werden, andererseits bewerkstelligen Flimmerhärchen der Schleimhaut sowie Schleimproduktion die Reinigung von Fremdstoffen in Richtung Nasen-Rachen-Raum.

 

Die Alveolen zeichnen sich den Gasaustausch verantwortlich. Um einen Kollaps der Bläschen zu vermeiden, bildet der Körper sogenannten Surfactant, ein oberflächenaktives Sekret.

 

Im Rahmen des Einatmens kommt es zu einem Zusammenspiel von Zwerchfellmuskulatur (hauptverantwortlich für die Einatmung) und Zwischenrippenmuskeln. Durch Muskelanspannung des Zwerchfells wird dieses abgesenkt und es entsteht eine Ausdehnung des Lungengewebes mit gleichzeitig entstehendem Unterdruck, durch den passiv Luft in das Bronchialsystem gesogen wird. Bei der Ausatmung folgt die Lunge ihrem elastischen Zug und führt so zur Austreibung der Luft.

 

Durch die unterschiedlichen Konzentrationen von Sauerstoff und Kohlendioxid in Blut und Atemgas kommt es zum Gasaustausch. Das sauerstoffarme Blut der Lungenarterien nimmt hier Sauerstoff auf und gibt Kohlendioxid, welches ausgeatmet wird, ab. Das sauerstoffreiche Blut gelangt über die Lungenvenen und die linke Herzkammer in den Körperkreislauf.